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...neuartiger Direktantrieb

...kompakt, leicht und blitzschnell aufgebaut

...neue Klangmöglichkeiten


...neuartiger Direktantrieb

In opus IV steckt viel Innovation. Hier wird erstmalig ein neuartiger

Direktantrieb verwirklicht, der einen wesentlichen Nachteil des

herkömmlichen Direktantrieb umgeht: Durch die Überkopfanordnung

ergeben sich neue geometrische Möglichkeiten.


Durch die Verlagerung des Pedals an die Seite der Bass Drum hat

man die Möglichkeit, die Schlegelwelle nach oben zu legen. Das ist

sehr vorteilhaft. Ein normaler Direktantrieb beschleunigt am Ende des

Pedalwegs relativ stark. Das ist geometrisch bedingt und lässt sich

nicht vermeiden. Durch die Winkeländerung an der Pedalplatte wird

die ohnehin schon ausgeprägte Beschleunigung noch verstärkt. Bei

der Überkopfanordnung hingegen ist der Effekt umgekehrt: die

deutliche Beschleunigung der Schlegelwelle wird durch die umgekehrt

verlaufende Winkeländerung am Pedal abgemildert. Das Resultat ist

eine Fußmaschine, die je nach Einstellung fast linear oder deutlich

progressiv verläuft.


mehr * im Kapitel Technik/ Einstellung der Fußmaschine





...kompakt, leicht und blitzschnell aufgebaut

Eine kleine Bass Drum bekommt als Maßanzug ein Rack, an dem alle

Teile des Sets mit wenigen Handgriffen montiert werden. In wenigen

Minuten spielbereit, auf einer Fläche, die deutlich kleiner ist als beim

herkömmlichen Drum Set.


Wie kann man ein Drum Set so verkleinern, daß man zu Hause gut üben

kann und mit dem gleichen Set auf der Bühne musizieren kann?

Wenn man ein konventionelles Schlagzeug aufbaut, wird immer die

Bass Drum als weit hervorstehendes Bauteil vorne hervorragen. Das

Pedal vor dem Schlagfell benötigt einfach viel Platz. Wenn man also

verkleinern will, fängt man am besten hier an.

Die Verlagerung des Pedals an die Seite der Bass Drum macht das

Instrument bis zu 40 cm kleiner.

Es gibt keine handelsüblichen Konstruktionen und ein Seilzug kommt

nicht in Betracht.

Das Verlagern des Pedals an die Seite setzt aber einiges an Mechanik

voraus, die man schwer in einer demontierbaren Version unterbringen

kann. Also:

Alles zusammen in ein Rack. Da ohnehin nur eine kleine Bass Drum Sinn

macht, ist das Gestell mit eingebauter Bass Drum kaum größer als eine übliche Bass Drum.

An das Rack werden Snare, Becken, Tom und Hihat angebracht. Über ein würfelförmiges Trägermodul werden die erforderlichen Halterungen mit Memoryfunktion befestigt.

Durch die überlappenden Becken und den Verzicht auf das Standtom hat man auch in der Breite bis zu 40 cm gewonnen.

Unter realistischen Bedingungen ist das Set in 2 bis 3 Minuten spielbereit aufgebaut.

Auch der Kampf gegen das Übergewicht hat sich gelohnt: Wer mit ganz wenig auskommt (Bass Drum, Snare, 1 Becken, Hihat), bleibt deutlich unter 20 Kilo; ein 3er Set mit Tom und zweitem Becken liegt nur knapp darüber.



..neue Klangmöglichkeiten

Die meisten Kompaktsets befestigen die weiteren Bestandteile des

Schlagzeugs an der Bass Drum.

Klanglich vorteilhaft ist jedoch eine Bass Drum, die ohne Ballast frei

atmen kann. Da kann ein guter Kessel seinen Klang richtig ausschöpfen.


Wenn nun schon ein Gestell um die Bass Drum herum existiert, hängt

man die Trommel sinnvollerweise darin auf. Dieses akustisch günstige

Prinzip wird seit langem bei der Großen Trommel im Orchester umgesetzt.

Gerade bei einer relativ kleinen Bass Drum bringt das akustisch Vorteile.

Insbesondere kann man dünnwandige Kessel mit sehr runder

Basswiedergabe einsetzen, die normalerweise zu instabil wären. Das

Resultat ist ein eigenständiger Klang, der nur minimal gedämpft werden

muß und sich im Ensemble sehr gut durchsetzt. Aus der oft unterschätzten

kleinen   Bass Drum mit 16“ oder 18“ Durchmesser wird ein erwachsenes

Musikinstrument.

Klanglich ist ein dünnwandiger Kessel aus einem üblichen Hartholz das

Optimum. Aber auch ein einfacher Kessel kann bei guter Bearbeitung

verblüffende Klangresultate erzielen.


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